Zwischen der Karkasse – dem Unterbau des Reifens – und der Lauffläche liegen mehrere Lagen gummierter Stahldrähte. Diese Gürtellagen bilden einen spitzen Winkel zur Lauffläche des Reifens. Der Gürtel sorgt für die Stabilität des Reifens und optimiert eine Vielzahl von Eigenschaften: Er verringert z.B. den Rollwiderstand oder senkt die Temperatur im Reifen. Damit die Stahlcordfäden nicht rosten und inneren Halt finden, werden sie mit Messing überzogen. Trotzdem kann bei einer Beschädigung des Reifens Feuchtigkeit eindringen und der Stahlgürtel rosten. Die Folge: Es kann zu gefährlichen Gürtelablösungen kommen.
Der Gürtel wurde bereits aus verschiedenen Materialien hergestellt. So verwendete man in den Anfängen der Reifenherstellung Textilcord. In einigen modernen Hochleistungsreifen wird heute sogar Aramid-, also Kohlestofffaser, eingesetzt.

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