Die Gründe für den Ersatz der alten Reifen sind mannigfaltig. Mehrheitlich sind das Erreichen der Mindestprofiltiefe oder Beschädigungen des Reifens Grund für einen Ersatzkauf.
Grundsätzlich sollte ein Fahrzeug rundum mit Reifen eines Herstellers und dem gleichen Profil bereift werden. Beim Austausch einzelner Reifen sollte darauf geachtet werden, dass die Abnutzungsgrade der Reifen am Fahrzeug sich nicht zu stark unterscheiden, ferner das Reifenalter nicht im Bereich mehrerer Jahre variiert. Sommerreifen und Winterreifen sollten keinesfalls auf einem Fahrzeug gemischt werden.
Die zulässigen Reifengrößen findet man in der zum Fahrzeug gehörenden EG-Übereinstimmungsbescheinigung oder im TireManager. Beim Tuning werden oft andere Rad-Reifen-Kombinationen gewählt. Die Grundlage hierfür bilden meist Prüfgutachten.
Nach der Montage von Neureifen ist aber dennoch für einige Zeit Vorsicht geboten.

1. Es befindet sich oft noch ein Trennmittel aus dem Fertigungsprozess auf der Lauffläche, das erst im Laufe einiger Kilometer abgetragen wird.

2. Die notwendige Feinrauhigkeit der Reifenoberfläche stellt sich auf trockener Fahrbahn erst nach etwa 200 Kilometern ein, was auf nassen Straßen entsprechend länger dauern und zu gefährlichen Ausrutschern führen kann.

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