Wie alt ein Reifen ist, lässt sich an den letzten vier Ziffern der auf der Flanke angebrachten DOT-Nummer ablesen. Dabei handelt es sich bei den ersten zwei Ziffern um die Produktionswoche und bei den letzten zwei Ziffern um das Produktionsjahr (WWJJ). So bedeutet beispielsweise „1307“, dass ein Reifen in der 13. Woche des Jahres 2007 hergestellt wurde. Reifen altern durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit sowie extreme Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit. Das gilt auch für nicht oder nur wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden den Gummimischungen von Reifen Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Damit ist gewährleistet, dass auch ein mehrere Jahre sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht.
Speziell Reifen, die nicht permanent im Einsatz sind, können schneller altern als Reifen im Dauerbetrieb. So werden bei einigen Feuerwehren die Reifen nach acht Jahren erneuert, auch wenn die Restprofiltiefe noch nicht erreicht ist. Im Zweifelsfalle sollten Sie einen Reifenfachmann zu Rate ziehen.

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