Auquaplaning bedeutet, dass die Menge des auf der Straße stehenden Wassers nicht mehr von den Drainagerillen des Reifens kanalisiert werden kann – der Reifen schwimmt auf. Das kann bereits bei geringer Geschwindigkeit passieren, wenn der Wasserfilm entsprechend hoch und der Straßenbelag sehr glatt oder aber das Profil des Reifens nicht mehr ausreicht. Der umgekehrte Fall ist ebenfalls kritisch: Zwar geringe Wasserhöhe auf der Fahrbahn, aber hohe Geschwindigkeit. Wenn’s passiert ist: sofort auskuppeln, Lenkrad fest halten, nicht bremsen. Kurz darauf haben Sie wieder Kontakt zur Straße. Neue, moderne Reifen haben einen hohen Negativanteil im Profil, also viele Rillen und Kanäle, das wirkt dem Aufschwimmen entgegen. Und damit Reifen auf feuchter oder nasser Straße generell gut haften, setzen die Hersteller spezielle Gummimischungen in der Lauffläche ein. Außer einer angepassten Geschwindigkeit schützen korrekter Luftdruck und eine ausreichende Profiltiefe vor Aquaplaning. Das Phänomen des Aquaplanings wurde in den 60er Jahren von Dunlop – Technikern entdeckt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.